Drucken

 

Facility Management

Je nutzungsbezogener und strategischer eine Immobilie geplant und realisiert wird, desto rentabler und vielversprechender ist ihre Zukunft. Mit professionellen gebäude- und nutzerspezifischen Dienstleistungen lassen sich Kosten sparen, Abläufe optimieren und eine ideale Wertschöpfung erreichen.


Ihr Bedürfnis

Als Besitzer eines Objektes wollen Sie, dass Ihr Objekt gebäudetechnisch optimal unterhalten wird. Sie erwarten, dass es gepflegt, gesichert und mit einer Vielzahl anderer individueller Serviceleistungen betreut wird. Sie möchten sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren und alle unterstützenden Prozesse intern und extern in professionelle Hände geben können. Sie wollen einen Partner, der die Betriebskosten Ihrer Immobilie verbessert und sich mit Sorgfalt sowie unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten um die langfristige Werterhaltung und -steigerung Ihrer Anlagen kümmert. Und nicht zuletzt sind Sie an einer zufriedenen Mieterschaft interessiert, die sich dank zahlreicher Dienstleistungen in ihren vier Wänden wohl fühlt.

Unsere Leistungen 

Ziel ist es, genau die Lösung zu bieten, die für das Objekt individuell die beste ist. Wir kennen die Bedürfnisse des jeweiligen Eigentümers sehr genau und können alle Dienstleistungen des technischen, kaufmännischen und des infrastrukturellen Facility Managements aus einer Hand anbieten – und das über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Unsere Spezialisten denken nicht nur an die technisch beste Lösung, sondern beziehen auch Aspekte wie Ökologie, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Folgekosten in ihre Überlegungen mit ein. Dank regelmäßigen Berichte und Benchmarking-Analysen haben Sie jederzeit volle Transparenz über unsere Leistungen und behalten den Überblick über die laufenden Kosten.


Im Rahmen der Hausverwaltung bieten wir alle Leistungen rund um Ihre Immobilie.

• Verwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften
• Verwaltung von Mietshäuser / Wohngemeinschaften
• Verwaltung von Geschäftshäusern
• Verwaltung von Gemeinschaftsanlagen
• Werterhaltung und Wohnraumoptimierung

• Vermietung an bonitätsgeprüfte Interessenten
• Mietvertragsgestaltung und Abschluss
• Organisation von Hausmeisterleistungen, Grünanlagenpflege durch beauftragte Fachbetriebe
• Professionelle Nebenkostenabrechnungen
• Kompetente Beratung für Sie als Eigentümer


 Konkret

Jährlich beschäftigt die Heiz- und Betriebskostenabrechnung Eigentümergemeinschaften, Wohnungseigentümer und Mieter. Wer übernimmt welche Posten, welche Fristen gelten ? Viele Nebenkostenabrechnungen für Mietwohnungen werden Jahr für Jahr falsch erstellt. Dabei macht die sogenannte zweite Miete durchschnittlich 34 % der Gesamtmiete aus. Da lohnt es sich, genau zu sein.

Vereinbarung der Betriebskosten

 Betriebskosten bezahlt der Mieter entweder als Pauschale oder als Vorauszahlung, je nach Vereinbarung im Mietvertrag. Selten gibt es Bruttomieten, in denen die Betriebskosten bereits enthalten sind. Hier trägt der Vermieter das Risiko steigender Betriebskosten alleine. In neuen Mietverträgen wird entweder eine Pauschale vereinbart, über die der Vermieter nicht abrechnen muss oder eine Vorauszahlung. Bei dieser müssen Vermieter eine jährliche Abrechnung erstellen. Ergibt die Abrechnung eine Nachforderung, darf der Vermieter die Vorauszahlung entsprechend erhöhen. Auch der Mieter kann eine Anpassung verlangen, wenn seine Vorauszahlungen über den tatsächlichen Betriebskosten liegen.

Abrechnung

 Die Abrechnung enthält eine Zusammenstellung aller Gesamtkosten, den Verteilerschlüssel, den konkreten Anteil des Mieters sowie die geleisteten Gesamtkosten. Es sind die Kosten anzusetzen, die in dem zwölfmonatigen Abrechnungszeitraum entstanden sind. Laut Bundesgerichtshof dürfen Sie als Vermieter auch Kosten ansetzen, die Ihnen zum Beispiel Wasser- oder Energieversorger in Rechnung stellten – auch dann, wenn sich diese auf andere Zeiträume beziehen (BGH, VIII ZR 49/07). Der Abrechnung müssen Sie keine Belege beifügen. Sie können den Mieter auf sein Einsichtsrecht verweisen. Der Mieter hat nur ausnahmsweise ein Recht auf Fotokopien, z.B. wenn ihm die Einsicht in den Räumen des Vermieters nicht zugemutet werden kann, etwa weil er zu weit entfernt wohnt.

Verteilerschlüssel

Mit Ausnahme der Heiz- und Warmwasserkosten können Sie den Umlageschlüssel für die Betriebskosten frei vereinbaren. Hierbei beraten wir Sie gerne.Fehlt es an einer vertraglichen Reglung, gilt der gesetzliche Verteilerschlüssel nach Anteil der Wohnfläche, also nach Quadratmetern. Betriebskosten, die einer Wohnung konkret zugeordnet werden können, etwa wie Kabelgebühr oder Grundsteuer sollten vom Flächenmaßstab ausgenommen werden. Bei vermieteten Eigentumswohnungen empfiehlt sich eine Abrechnung nach Miteigentumsteilen. Dies muss im Mietvertrag aber ausdrücklich vereinbart sein. Auch die Anzahl der Personen können als Verteilerschlüssel vereinbart werden.

Fristen

 Falls eine monatliche Vorauszahlung vereinbart ist, muss der Vermieter einmal jährlich schriftlich und für jedes Mietverhältnis getrennt abrechnen. Die Abrechnung muss dem Mieter spätestens bis Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraumes zugehen. Ist die Abrechnung des Kalenderjahres maßgeblich, so ist der 31. Dezember Stichtag. Verpassen Vermieter die Frist, sind Nachforderungen gegenüber dem Mieter abgeschlossen. Laut BGH (Aktenzeichen VIII ZR 107/08) trägt der Vermieter das Risiko, dass die Abrechnung den Empfänger nicht zeitig erreicht. Maßgeblich ist nicht das Datum des Poststempels, sondern der Zugang beim Mieter. Bleibt die Abrechnung trotz Mahnung aus, kann der Mieter weitere Vorauszahlungen solange einbehalten, bis der Vermieter tatsächlich über die Betriebskosten abgerechnet hat.