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Barrierefreies Wohnen
 
Bis 2050 wird der Anteil der über 65-jährigen an der Gesamtbevölkerung

von derzeit 20 Prozent auf 35 Prozent steigen
  
– barrierefreies Wohnen wird immer mehr ein Thema !

Ein Handicap muss nicht zwangsläufig das Wohnen in den eigenen vier Wänden ausschließen Wir haben uns darauf spezialisiert in den PLZ-Bereichen 27 und 28 Häuser und Wohnung für Menschen mit Handicap anzubieten bzw. interessante Objekte auf Wunsch barrierefrei zu gestalten.
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Umbau, Neubau, Altenheim oder im schlimmsten Fall Pflegeheim ?

Bei der Entscheidung möchten wir Ihnen gerne behilflich sein. Ein plötzliches unerwartetes Handicap muss nicht zwangsläufig bedeuten aus dem bekannten Umfeld gerissen zu werden und auf die gewohnte Umgebung zu verzichten. Zunächst einmal sollte der Grad der Behinderung und der zu erwartende Aufwand definiert werden. Hierbei muss ermittelt werden ob ein Umbau wirtschaftlich vertretbar ist oder ob ein Neubau sinnvoller ist. Dabei gilt zu berücksichtigen, dass in der Regel, zum Beispiel bei künftiger Rollstuhlnutzung, die Umbaukosten durchschnittlich bei ca. 15 % des Gebäudewertes liegen. Bei behindertengerechten Neubauten liegen die Mehrkosten dabei lediglich bei zwei bis fünf Prozent. Finanzielle Unterstützung bei behindertengerechte Neu- und Umbauten leisten u.U. auch Krankenkasse, Pflegekasse und die KFW-Bank. Sprechen Sie uns an. Wir kommen auch zu Ihnen nach Hause und beraten Sie völlig unverbindlich. Für notwendige Baumaßnahmen stehen uns qualifizierte Fachbetriebe zur Seite.
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Konkret !

Die Bezeichnung „Barrierefrei“ ist im Behindertengleichstellungsgesetz definiert: „Barrierefrei“ sind bauliche oder sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.

Wohnen ohne Schwellen

Für barrierefreies Wohnen sollten schwellenlose Übergänge zwischen den einzelnen Räumen ein absolutes Muss sein. Barrierefreies Wohnen ist nicht nur gefragt, wenn Rollstuhlfahrer unter den Bewohnern sind, auch älteren Menschen und Kindern erleichtern barrierefrei konzipierte Wohnräume den Alltag.
Besonders wichtig ist neben angemessenen Grundrissen, ein geringer Treppenanteil, höhenverstellbare Regale und Kleiderständer, vor allem der schwellenlose und damit stolperfreie Übergang zwischen den einzelnen Wohnbereichen.
Um die Tür mit einen Rollstuhl passieren zu können ist eine Mindestbreite in der Türöffnung von 90 Zentimetern nötig.
Bei Planungen zu Neu- und Umbauten sollte von vornherein die DIN18025 berücksichtigt werden. Hier wird sogar eine Türbreite von 110 Zentimetern empfohlen.
Um Stufen und Schwellen im Türbereich zu vermeiden empfehlen wir Gleittüren. Diese können sogar per Sensor oder Druckknopf gesteuert werden und benötigen nicht den Platz des Türöffnungsradius, wie bei einer herkömmlichen Tür.
Auch für Kleiderschränke (begehbare Kleiderschränke) und Einbauschränke sind Schiebetüren ideal.
Auch speziell auf die Bedürnisse des Behinderten abgestimmte barrierefreie Bäder bzw. Duschbereiche und unterfahrbare Küchenarbeitsflächen können durch unsere kompetenten Partnerfirmen zur Ausführung kommen.
Im Bereich der Bodenbeläge bietet die Industrie für Rollstuhlfahrer inzwischen rutschhemende, leichtläufige und antistatische Fußböden.
Im täglichen Leben können können Investitionen in Wohnräume für Menschen mit Handicap erhebliche die Lebensqualität steigern.
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